Würzburg - Teil 2
Wieder einmal “begegnet” Buschka dem bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des Mittelalters, Walther von der Vogelweide, der im Jahr 1230 sogar in Würzburg gestorben sein soll, - diesmal in Person einer Poetin an einem verwunschenen “Rapunzel-Turm”. Gar nicht so verwunschen ist danach Buschkas Gespräch mit zwei jungen Texanern, mit denen er sich über die Todesstrafe unterhält. Unter dem Künstlernamen “Gorgos auf seinem Rappen Buschquas” macht er sich dann auf, das Würzburger Stadttreiben zu entdecken. Visionen von Ivan Rebroff, Kraftwerk und Schwarzen Löchern führen Buschka zu einer aufgeschlossenen Bardin, die exklusiv für die Zuschauer das traditionelle “Frankenlied” zur modernen “Laute” gibt. Als Zugabe singt und spielt sie “Der Mond ist aufgegangen”. Deutsches Liedgut so pur, wie man ihm heute nur noch selten begegnet.


Neue Episode, neues Glück… …diesmal beginnt “der Spaß” schon vor dem eigentlichen Ziel, Würzburg: auf einem Autobahn-Parkplatz trifft Buschka einen Engländer, der mit zwei Kumpels in seinem alten Morris auf dem Weg ist nach Ungarn, und feststellen muß, daß der Parkplatz offenbar in “schöner Selbstverständlichkeit” als wilde Müllhalde genutzt wird. Ebenfalls an der Autobahn liegt ein großes Einkaufszentrum im Disneyland-Stil, das Buschka sich vom Retail Manager persönlich zeigen läßt. In Würzburg angekommen, nähert sich Buschka zunächst auf “gothische Weise” der Feste Marienburg, Das weicht aber alsbald seinem verblüffenden Geschichtswissen, das er dem ahnungslosen Zuschauer auf gewohnte Weise in den Gehörgang träufelt. Weder Folter, die Welt der Gewürze, noch Kim Wilde und Michael Jackson bleiben dabei von seinem Elefantengedächtnis verschont.

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