Buschka entdeckt Deutschland

Archive for November, 2008

LIMBURG Teil 1

Erschienen im November 2008

Limburg Teil 1Die Entdeckungstour startet diesmal in Limburg - und das auch noch an einem Sonntag! Alles scheint wie “ausgestorben”, doch Buschka beobachtet in einem Waldstück merkwürdige Vorgänge, spricht mit Vögeln, äußert sich raffiniert wie ein Fuchs und medienwirksam zum Buch “Feuchtgebiete”, und lauscht herzerwärmenden Chorklängen. Schülerinnen berichten ihm vom süßen Sonntagsleben der Jugend, er spricht mit Friedhofsbesuchern über den Stellenwert von Besuchen am Grab. Aber Buschka trifft auch wieder auf Menschen, die ihm die so beliebten Einblicke in “echtes Leben” verwehren…

LIMBURG Teil 1 from Buschka entdeckt Deutschland on Vimeo.

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RÜGEN Teil 10

Erschienen im November 2008

Rügen Teil 10AKTUELL: Bzgl. des heute veröffentlichten Ausbilder-Schmidt-Specials gab es ein Mißverständnis bei der Länge des Live-Ausschnitts. Wir müssen daher den Beitrag zunächst wieder vom Netz nehmen, so daß hier nun wieder RÜGEN Teil 10 berücksichtigt ist.

Zur Folge: Das Zeitfenster schließt sich. Der Mietwagen muß zurückgegeben und der Zug in Stralsund erreicht werden. Ausgerechnet jetzt klärt sich überraschend das trübe Wetter auf, kommt die tollste Feriensonne heraus, und lädt Badefreudige ein, sich am Strand zu tummeln… …Badefreudige wie Buschka! Der Ausnahmejournalist nutzt die winzige Lücke im Raum-Zeit-Gefüge, und macht einen Blitz-Besuch in der Ostsee, spricht mit Touristen, und tankt Urlaubsfeeling von Feinsten. JA, ER KANN! Jan und Buschka müßten die Insel längst wieder verlassen haben, doch Herr Moderator springt im edlen Strandbad Binz noch rasch aus dem Wagen, um ein Souvenir einzukaufen, und eine ordentliche Abmoderation für die Entertainment-verwöhnten Zuschauer hinzulegen. Das war die Episode Rügen - seien Sie nächste Woche dabei, wenn sich ein neues Fenster im buskasischen Entdeckungs-Kalender öffnet!

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Akopalüze nau!!!

Erschienen im November 2008

Am Wochenende trat Helge Schneider mit seinem Dauerbrenner-Programm “Akopalüze nau!!!” in der Mainzer Phönixhalle auf. Als regelmäßiger Gast bei Helges Live-Aktivitäten seit zehn Jahren für mich ein selbstverständliches Abendvergnügen der ganz großen Art! Zusammen mit Freund und Fotograf Marcus nutzte ich die Gelegenheit, meinem “Godfather des deutschen Hörspiels” die Ehre zu erweisen.
Gleich zu Beginn gab Helge ein Saxophon-Solo zum Besten. Ganz Jazz-Musiker, im schwarzen Anzug, mit Hornbrille und gewohnt “schickem” Seitenscheitel. Der Dresscode sollte den Abend bestimmen - die bunten “Chaos-Klamotten” blieben diesmal im Schrank. Neben seiner hochkarätigen Jazzband, bestehend aus Pete York (Schlagzeug), Sandro Giampietro (Gitarre), und Rudi Olbrich (Bass und Tuba), hatte Helge auch wieder den Bongo-spielenden und wild tanzenden Langbart Sergej Gleithman und seinen Zweitstimmen-Begleiter, Tee-Kredenzer und ebenfalls Bongo-Spieler Bodo Österling im Gepäck.

Nach wiederholtem Dank und Verabschiedungen gleich zu Anfang, feuerten Helge und seine Jungs ein charmeerprobt-sensationelles Kulturprogramm aus Musik und vorgetragenen Geschichten auf den ausverkauften Bespaßungsort ab. Zu “Meine Supermaus” ließ Helge dann endlich den Wahnsinn raus, und nahm sich danach ausgiebig Zeit, um darüber zu philosophieren, wie die Erdkugel so im All “festgemacht” ist, damit sie nicht an ihrer Achse “nach unten rausrutscht”.
Zwischendurch gab´s immer wieder Tee von Bodo - diesmal eine köstliche “Zitrone-Zitrone”-Mischung.

Bodo Österling durfte sich auch an Kastagnetten verausgaben, und die Zweite Stimme bei “Katzeklo” geben, zu dem Helge eine tolle “Pantomime” hinlegte.
Absurde, teilweise improvisierte Geschichten (wie Helges Anekdote vom gebannten Mithören des “Konzerts” von Pantomime Marcel Marceau vor einer Halle) wechselten sich mit Hits und neu arrangierten Schneider-Klassikern ab. Außer einem Panflöten-”Fake” zum Schluß spielte Helge selbst fast alle Instrumente durch - vom Sax über sein Piano bis zur E-Gitarre und heißes Blech zum skurrilen “Trompeten von Mexico” (zu denen er ein perfektes Pseudo-Spanisch präsentierte).
Highlights waren die durch Solo-Einlagen gestreckte Hammer-Version vom “Telefonmann”, das “Duett” mit Udo Lindenberg, den Helge bekanntermaßen so geil imitiert, als säße er neben ihm am Piano, und auch das ausdauernde Drum-Solo von Pete York, der schon mit Größen wie Eberhard Schoener, Deep Purple, Chris Barber und Klaus Doldinger gespielt hat.
Und natürlich immer wieder Helge Schneider am Piano. Ob bei “Quatsch” oder “echtem”, ernstem Jazz.

Und immer wieder Helges Meta-Ebenen-Monologe wie z.B. über das sich dem Ende nähernde Programm, und vom Scheitelkämmen begleitete Begründungen, man müsse als Star stets super aussehen, da man ja von anderen Stars “beobachtet” werde. Schneider steckt neben seinem musikalischen Repertoire und den bis ins Detail banalisierten Situations-Beschreibungen der besonderen Art sein Publikum besonders damit an, daß er sehr oft über seinen “eigenen Scheiß” lachen muß - sein Markenzeichen schon seit grauesten Anfängen im “Pott”.
Es gab in Mainz natürlich auch reichlich was für´s Auge: “Blaurusse” Gleithman gab sich zu den Stücken mal als Begleitmusiker, mal als wild wuselnder Gymnastik-Tänzer. Zu “Hercules” stemmte er dann showträchtig zwei winzige schwarze Hanteln, die sich - seiner Mimik nach zu urteilen - in seinen Händen zu tonnenschweren Gewichten zu verwandeln schienen.
Einzige kleine Schwachstelle des großartig kurzweiligen Programms war für mich zum Schluß Helges Story vom Zusammentreffen eines Pekinesen- und eines Wespen-Besitzers (der das gute Tier von einer Fliegenklatsche gerettet hatte), die mich nicht so richtig “mitreißen” wollte.
Doch das war schnell vergessen, weil ich den Meister nach seinem Auftritt endlich mal persönlich treffen durfte. Ich erzählte Helge etwas von meinem Internet-Projekt und dem geplanten neuen (TV-) Format, und berichtete davon, daß Marcus und ich vor allem seine alten Hörspiele lieben. Auf meine Fan-”Reklamation”, “Meisenmann” habe diesmal gefehlt, warf Helge diplomatisch-weltmännisch ein: “Hm - das kann ich ja vielleicht mal wieder spielen..!”. Für mich ein ganz besonderes Treffen …ganz ohne “witziges Gequatsche” meinerseits.


Altmeister Helge und meine Wenigkeit wie zwei Hirten auf dem Felde, die den Stern von Betlehem bestaunen…

Bericht: Jörg Buschka
Fotos: Marcus Michaelis



Buschka Maps

Erschienen im November 2008

Seit heute ist Buschka entdeckt Deutschland auch bei Google-Maps vertreten - Hier sieht man alle bisher entdeckten Städte in geografischer Übersicht, inkl. Links zu den einzelnen Folgen hier im Blog.



Artistische Frauenpower

Erschienen im November 2008

Nach unserem Special vor zwei Jahren fand jetzt am Wochenende die neue Runde des “European Youth Circus” Artistik-Festivals in Wiesbaden statt. Von 130 Bewerbungen aus 18 europäischen Ländern schafften es schließlich 25 Darbietungen in das exklusive Wettbewerbs-Programm.
Ich habe mir sowohl die beiden Wettbewerbe A und B als auch die Gala angeschaut. Wieder lag Zirkusluft in der ganzen Stadt, und am Sonntagmorgen gab es wie gewohnt den ökumenischen Gottesdienst in der Manege, an dem auch viele Artisten teilnahmen, und zu dem der Eintritt selbstverständlich kostenlos war. Die Qualität der Darbietungen war extrem hoch - das Festival definiert inzwischen einen eigenen europäischen Qualitätsstandard im Bereich Artistik. Es gab natürlich auch Unvorhergesehenes. Der Beginn der Abendveranstaltung von Wettbewerb B verzögerte sich, weil ein Logengast bewußtlos geworden war, und weil die ärztliche Erstversorgung nur bei Licht stattfinden konnte. Und zur ersten Galaveranstaltung am Samstag kam “Haus-Moderator” Pascal Raviol sichtlich (sympathisch) ins Schwitzen, weil sein Informations-Zettel mit “tausend” nachträglichen Randnotizen im entscheidenden Moment nicht mehr lesbar war - was zu witzigen Namens-Vertauschungen der Preisträger und Jury-Mitglieder führte.


Jiri Mrazek und Pascal Raviol mit mir inne Mitte hömma!

Das exklusive Beweisfoto des Zettels

Die Zuschauer des Zirkus-Spektakels erwartete dieses Mal ein “Frauen-Überschuß”, der es in sich hatte. Nicht nur die Gold-Gewinner (um es vorwegzunehmen) die Trapezkünstler “Duo Elja” und die Akrobaten-Formation “Dolls” gaben den Ton an, sondern auch ihre Kolleginnen auf dem Vertikalseil, mit der Jonglage, bei der Equilibristik, im Rhönrad (mit männlicher Unterstützung allerdings), mit Hula-Hoops, an den Strapaten, in haarsträubenden Kontorsionistik-Posen, per Rola-Rola, oder an der Strickleiter. Und es gab wenig zu meckern. Die Damen flogen durch die Luft, drehten sich im Kreis, und verbogen sich, daß man aus dem Staunen und Applaudieren nicht mehr herauskam. Manches schmerzte allerdings beim Zusehen: Kontorsionistik gehört für mich seit langem neben Darbietungen mit Tieren nicht in die Manege, weil ich mir nicht vorstellen kann, daß die Wirbelsäule durch die ständige enorme Über- und Fehl-Belastung nicht chronisch geschädigt wird…

Der Sieg der oben Genannten war eine eindeutige Entscheidung der internationalen Jury um Tiger-Palast-Chef Johnny Klinke - anders als bei den Preisverleihungen der letzten Jahre, bei denen manchmal einzelne Stimmen den Unterschied machten.


Die “Dolls”

“Duo Elja”




Die beiden hessischen Goldmädels vom “Duo Elja” versuchen jetzt in Berlin ihr Glück, und haben allein beim EYC drei (!) Preise abgeräumt - u.a. ein Engagement in einem italienischen Zirkus!

Chris Kiliano

Ich möchte hier bei aller Bewunderung der Damen auch den etwas zu kurz gekommenen Herren ein Forum geben. Deshalb gibt es in diesem Artikel eine “Männer-Quote” ;)
Zudem ist mein persönlicher Favorit bei der Preisvergabe leer ausgegangen. Der Deutsche Chris Kiliano bietet an den Strapaten eine so außergewöhnliche körperliche Leistung, daß ich ihm einen der diesjährigen Preise gegönnt hätte. Er schafft es, sich mit seinem ganzen Körper in der Luft zu drehen, während er mit nur einem Arm am Strapaten-Seil hängt. Unglaublich!
Kleiner Trost für den Könner in der Luft: Chris sagte mir, er habe bereits so viele Anfragen zu Engagements, daß er sich die Besten aussuchen könne.


Igor Gavva


“Hand´z up”


Die Teilnehmer des Wettbewerbs A


Jonas & Konrad


“The Haddies Jr. Jr.”


Agathe Tixier


Mira & Esmeralda


“Polinde”

Sonder-Preisträger Arron Sparks aus Großbritannien, der mit seiner JoJo-/Jonglage-Nummer und besonders durch seine ansteckende gute Laune das Publikum begeisterte

Rony Gómez


Festliche Preisvergabe auf der Gala


Neben Arron Sparks noch ein männlicher Gewinner: der Österreicher Richard Kahlig, der mit seinem “Rocker-Outfit” und einer auf seinem Hinterkopf angebrachten Maske samt “Opa-Klamotten” als Jongleur gleich doppelt auf der Bühne agierte

Jeanne Durand-Raucher aus Frankreich, die aus der Szenerie rund um ihren Geburtstagskuchen eine freche Handstandequilibristik-Nummer gemacht hat

Mit dem “European Youth Circus” hat die Stadt Wiesbaden wieder einen wichtigen Akzent in der Kulturförderung gesetzt. Während Zirkus in Deutschland gemeinhin nicht als Kultur eingestuft wird, setzt sich das Kulturamt Wiesbaden seit nunmehr 20 Jahren in besonderer Weise für dieses tolle Zirkusprojekt ein. Bravo!
Schon jetzt gilt es, sich den nächsten Termin Ende Oktober/ Anfang November 2010 zu notieren - denn die Vorstellungen sind ruck-zuck ausverkauft!

Bericht: Jörg Buschka
Fotos: Katrin Kaufmann, Max Weidmüller, Photodesign Steltner



Mucke für Landratten mit Fernweh

Erschienen im November 2008

Um frisch in den Weihnachts-Vormonat zu starten, habe ich mir wieder zwei brandneue Platten angehört, verehrtes Publikum.
Die erste stammt von Paul Carrack, der seit mehr als drei Jahrzehnten Kollegen wie Eric Clapton, Mike & The Mechanics, Elton John, Brian Ferry oder die Eagles mit seiner warmen, ausdrucksstarken Stimme unterstützt. Mit dem neuen Album “I know that name” legt er mal wieder ein Solo-Projekt vor. Ich kannte den Namen - ehrlich gesagt - noch nicht, und war überrascht, wie vertraut der Sound schon nach wenigen Momenten klingt.

Die erste erste Singleauskopplung “I Don’t Want To Hear Any More”, auf der Don Henley und Timothy B. Schmit (Eagles) die Backing Vocals singen, war nach nur 2 Tagen bereits auf No. 36 in den Britischen Airplay Charts, und ging auch bei mir gut ins Ohr.
Der Kracher ist aber der Starter “Ain´t no love in the heart of the city”, der mir einen ordentlichen Groove in mein einsames 1-Mann-Büro gezaubert hat. Allerdings bin ich mit Carracks Musik dann insgesamt nicht komplett warm geworden. Das vorliegende Werk ist zweifelsohne perfekt produziert (ebenfalls mit reichlich Backgroundgesang) und voller Lebenslust, aber mir persönlich sind es dann doch zuviele Lovesongs, “irgendwo zwischen Phil Collins und Barry White”. Wer genau diese Art von sattem, volltönigem Soul mag, der sowohl mit Rock als auch mit Blues spielt, wird mit “I know that name” sicherlich voll auf seine Kosten kommen.

Das Album ist seit dem 31. Oktober im Handel erhältlich.

Infos:
Artist-Website
Artist/Label-Website
Label-Website
MySpace-Profil
Wikipedia

PAUL CARRACK “On Tour:

Paul Carrack & Band “I know that name“-Tour 2008

15.12.08, Hamburg (D), Fabrik
16.12.08, Berlin (D), Columbiahalle
17.12.08, Köln( D), Kulturfabrik

Wird in 2009 fortgesetzt.

Das zweite Album, das meine müden Ohren erreicht hat, ist “Bis ans Ende der Welt” von “Captain´s Club”, einem einmaligen deutschen “Shanty-Chor”, der auf diesem Konzept-Album das Genre Seemannslieder in Form von einzelnen Stücken ganz neu interpretiert. Der Hamburger Produzent Frank Plasa (”Selig”, “Echt”) hat zwölf Künstler, von Laith Al-Deen bis Nena, an die Waterkant geholt, und ließ sie alte Stücke frisch arrangieren und vortragen.


Darunter absolute Perlen wie die Interpretation von “Störtebeker” von Diane Weigmann und mein Favorit “Singapur” von der ehemaligen DDR-Kultband Keimzeit, mit Gastsänger Jan Plewka.
Hammer!
Beides eher melancholische Stücke. Und das durchaus beabsichtigt. Der Pressetext spricht zurecht von “Musik, die nach Salzwasser schmeckt und die nach einem dieser Nachmittage am Strand riecht, wenn die Möwen schreien und die Wellen rauschen: Romantisch, wehmütig, voller Fernweh und Reiselust”. “Auf St. Pauli spielt der Johnny Mundharmonika” von El*KE und “Hamborger Veermaster” von Malte Pittner rocken hingegen richtig und bilden den nötigen Kontrast.
“Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern” von Paulsrekorder erinnert gar an die NDW respektive Hubert Kah.
Auch Nena ist auf diesem Album in Bestform, streichelt mit ihrer Stimme gewohnt zart die Tinnitus-gestreßten Kapitäns-Lausch-Härchen.
Etwas enttäuscht hat mich “Leuchtturm” von Echt-Sänger Kim Frank, der mit seinem letzten großen Erfolg “Julimond” im Jahr 2000 die Latte einfach sehr hoch gehängt hatte. Beim aktuellen Stück klingt er mir einfach eine Spur zu “gepreßt”. Fazit insgesamt: Das ungewöhnliche Konzept von “Captain´s Club” gefällt mir sehr gut, und die sehr unterschiedlichen Stücke schlagen einen unterhaltsamen und bisweilen sehnsüchtigen Bogen durch alle Stimmungen, die Hochseefans und Landratten gleichermaßen von der Liebe, von Hafenkneipen, Männerfreundschaften, und dem Mythos des Lebens auf See erzählen. Ob vor Anker in St. Pauli, vor Rügen, oder am Kap Horn.
Die limitierte Deluxe Edition hält sogar noch eine zweite CD bereit: eine Hörbuch-Episode aus dem Buch „Sturmkap“ aus dem Ankerherz Verlag. Eine Anthologie von Kapitänsgeschichten, zusammengestellt von Stefan Krücken und gelesen von Jan Plewka.

Das Album ist seit dem 24. Oktober im Handel erhältlich.

Infos:
Artist-Website
MySpace-Profil
Label-Website
Verlags-Website
YouTube

CAPTAIN’S CLUB EVENT in Hamburg:

Bei “Hamburg Sounds”, einer monatlichen Veranstaltung von NDR 90.3, wird der Captain’s Club live präsentiert.
Am Montag, 08. Dezember, um 20.00 Uhr in Hamburg – Schmidt’s Tivoli

Fest zugesagt haben bislang::

· Malte Pittner (Deichkind)
· Ole Soul
· Max Mutzke
· Diane Weigmann
· Peter von EL*KE
· Laith Al-Deen

Bericht: Jörg Buschka
Fotos: Dave Robinson, ferryhouse productions



RÜGEN Teil 9

Erschienen im November 2008

AKTUELL: Wir schauen, daß wir Teil 10 heute im Laufe des Tages veröffentlichen können!

JETZT AKTUELL IM BLOG: Buschka trifft Helge Schneider!

ZUR FOLGE:
Der Tag der Abreise. Wieder strahlt der Himmel nicht im perfekten Blau. Doch der Regen hat sich gelegt. Eine kleine Hoffnung auf Badewetter…? Ein letzter Blick auf den Strand von Schaabe. Andenkenläden und Fischbuden nehmen den Sonntagsbetrieb auf. Buschka spürt 19 Jahre nach der Öffnung der Mauer die letzten Ressentiments gegenüber “Wessis” auf, und schaut einem Imbißwirt genau auf die Finger. Beim lässigen Promenaden-Frühstück erzählen Mitarbeiter aus einem Verköstigungsbetrieb von der Arbeit, von Spatzen und Stammgästen, und eine Dame verrät Buschka die Geschichte, wie sie beim Job hier ihren Schatz kennengelernt hat. Wieder unterwegs mit dem Auto, geht es zwischen weiten Feldern “on the road” und über holpriges Kopfsteinpflaster, vorbei an alten Hausfassaden, zurück in Richtung Stralsund. Dann, am Strandparkplatz von Prora, hält Buschka sonnenhungrig und badefreudig das, was ein Besuch auf der Insel eben auch verspricht, und was besonders den letzten Teil 10 bestimmen wird: Sommer, Sonne, und immer eine frische Brise im Haar. Nicht in Dolby Surround, aber in Buschkacolor!

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