CUXHAVEN Teil 5
An einer gemütlichen Würstchenhütte plaudert Buschka mit aufgeschlossenen Cuxhavenern über die subtile Magie eines Samstagabends, an dem spürbar noch alles drin ist. Die Chefin höchstpersönlich packt neben einer schonungslosen Einschätzung der Nord-Männer schließlich eine Story voll knisternder Erotik aus. Wildromantische Momente liegen in der Luft, deren wärmende Wirkung durch guten Punsch noch verstärkt wird. Dann sind Buschka und Jan mal wieder fix und fertig, und eine nahegelegene Gaststätte wird aufgesucht: endlich Schmackofatz! Und zufälligerweise findet an diesem Ort gleich schon die nächste große Begegnung dieser Episode statt. Buschka trifft eine bezaubernde Dame in einem Rollstuhl. Besonderes Kennzeichen: sie läßt ihr Gegenüber binnen kurzer Zeit vergessen, daß sie mit einer Behinderung/einer schweren Krankheit lebt. Für Buschka beginnt eine schwierige, aber sehr sympathische Gratwanderung zwischen sprühender Lebenslust und Tragik.


Buschka und seine spontane Cuxhavener Fremdenführerin Ulrike schlendern vorbei an Touristik-Geschäften und exotisch anmutenden Skulpturen, und landen im Haus der “Wattenpost”. Die Dame des Hauses backt ein Lebkuchenhaus, und erzählt dem Wiesbadener Plagegeist von 12 Kilometer langen Kutschfahrten, die vom Strand aus bei Ebbe unternommen werden können. Bevor die Entdeckungsreise dann weitergeht, schenkt ein Pferd im Hof Buschka noch etwas Zärtlichkeit. Der Ausnahmereporter und sein Kollege, Bewegtbild-Virtuose Jan Vogel, fahren in die Cuxhavener Innenstadt. Von den letzten Sonnenstrahlen hinter grauen Wolken in Szene gesetzt, präsentieren sich der alte Frachtsegler “Hermine” und der Wasserturm. Dann geht Buschka wieder auf Tuchfühlung mit den Einheimischen, entlockt einer Dame einige Worte traditionellen Plattdeutschs. Dunkelheit legt sich über die Stadt, und die Lichter der Weihnachtsmarktbuden und die Düfte von Bratwurst und Punsch locken das Team an wie hungrige Wölfe. Dann, und nur in genau diesen Momenten, könnte der noch ungeschulte Zuschauer, der mit dieser Folge vielleicht zum ersten Mal “einschaltet”, Buschka entdeckt Deutschland für ein bloßes Städteportrait-Format halten. Für ein angenehmes, das das Herz auf wundersame Weise gefangen nimmt und Sehnsucht schürt nach neuen warmen Momenten in einer kalten Winternacht. Sei´s drum und bis nächste Woche sagen Kapitän Buschka und Kameraklabautermann Vogel! 
Auf Erkundungstour in dem Cuxhaven-Duhnener Privathaus erfährt Buschka allerlei Geschichten, noch mehr Lebensweisheiten, Anekdoten und Kurioses - und verwandelt sich z.B. in das Rotkäppchen. Dann die Ernüchterung: die Hausherrin, ihres Zeichens Diätassistentin, bemängelt knallhart den Bauchansatz des Ausnahmereporters, und konfrontiert ihn mit Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung von drohender dauerhafter Dickleibigkeit! Draußen vor dem Haus tauscht Buschka dann mit dem Hauseigentümer Weltanschauliches aus - auf der Suche nach dem Sinn allen Seins. Und durch die Blume erfährt der Zuschauer, was es mit der Beziehung der beiden Duhnener wirklich auf sich hat. Schließlich führt die attraktive Lady Buschka noch zu einem potentiellen weiteren Highlight dieser Episode. Bleiben Sie dran!
Die letzten Minuten am Strand vergehen für Buschka wie im Fluge. Erinnerungen an seine Begegnung mit “Heute Journal”-Star Ruprecht Eser werden wach, er entdeckt die Tradition des Cuxhavener “Orangen-Vergrabens”, und wirft einen letzten Blick auf die urbane Ästhetik der in unmittelbarer Nähe platzierten Touristentempel und auf die Strandpromenade. Auf dem Robert-Dohrmann-Platz, zwischen Restaurants und Privathäusern, findet Buschka ein Kriegerdenkmal. Natürlich darf auch das Posen mit dem nebenan positionierten Sperrholz-Weihnachtsmann nicht fehlen! Einmal die Hauptstraße überquert, quatscht sich Buschka mit einem Cuxhaven-Duhnener “Eingeborenen” fest, der neben seinem Haus eine Hütte baut, in der Würstchen verkauft werden sollen. Nach einem regen Austausch über Gott und die Welt stellt der Mann Buschka seiner Mitbewohnerin vor, die dem Ausnahmereporter exklusiv Einlaß in die Privatgemächer gewährt. Der Pionier des deutschen Online-Bewegtbildes erfährt, was es mit der “Luise-Lampe” auf sich hat, daß die elegante Mitbewohnerin eine Ballett-Tänzerin war, und wird Zeuge eines äußerst sympathischen Chaos, das einer eigenen Ordnung zu folgen scheint. Doch es wird noch bunter: Buschka probiert die selbstgemachte “Würstchen-Verkaufs-Kleidung” der Bewohner an, erfährt die Geschichte eines Wasserrohrbruchs, und träumt zusammen mit der reizenden Gastgeberin vom Salz des Sommers auf seinen Lippen. Poesie, Sehnsucht, Träume, die wieder einmal wahr werden - das ist Alternativ-TV made by Buschka!![Validate my RSS feed [Valid RSS]](http://www.buschka-entdeckt.de/valid-rss.png)