DRESDEN Teil 8

Buschka hat Glück: zwei aufgeschlossene Studenten kehren vor der Kamera ihr Innerstes nach außen. Stuart spricht am für Dresden klassischsten Aussichtspunkt über der Elbe über seinen Eindruck vom heutigen Stadt-Panorama, und ein türkischer Mitbürger erklärt, daß die YENIDZE nicht als Moschee genutzt wird (was sie übrigens nie wurde - sie war als Tabakfabrik “nur” ein cleverer architektonischer Schachzug der Zigarettenindustrie). Im abendlichen Dresden tauschen sich zwei Pakistanis mit Buschka über das Essen aus, und versuchen, ihn zum Besuch in einem indischen Restaurant zu überreden. In der Neustadt bei der “Fressbude” von Jens Schmidt aka “Tess Tiger” ißt Stuart seine erste Bratwurst in Deutschland, während die Herrin des Hauses ein wenig über das Travestie-Business, “Hinterhof-Transen”, und Romy Haag plaudert. Jung-Footballer Danny lockt der Würstchengeruch ebenso an, und er erzählt von seinem Sport und über den Stand des Deutschen/ Europäischen Footballs.


Vor der malerischen Kulisse des Zwingers, hier und da durch die visuelle Würze von Baugerüsten und Holzprovisorien verfeinert, plaudert Buschka mit einer Gruppe redseliger Verwandten, die sich zur DDR-Zeit nie treffen konnten, über Reisen, den “Großen Wilden Westen”, Arbeitslosigkeit, Notstände in der Ärzteversorgung, Kinderkrippen, und das “Neuentdecken der Alten”. Auf dem Platz vor der Semperoper spricht Stuart über den Angriff auf Dresden während des Zweiten Weltkriegs, und bemerkt vor dem Polizeipräsidium, daß ihm das neue Blau der Wagen überhaupt nicht gefällt. In Sichtweite der imposanten ehemaligen Zigarettenfabrik “Yenidze” (in der u.a. die Marke “Salem” hergestellt wurde), auch “Tabakmoschee” genannt, kommt Buschka mit einer Gruppe Jugendlicher über Feiern, Arbeitsplätze und Integration ins Gespräch.
Und der Platz vor der Frauenkirche scheint immer noch nicht “abgegrast”… Buschka beehrt ein Hochzeitspaar mit Aufmerksamkeit, und Reporterin Samira sammelt die letzten “O-Töne” für den CLIPMANIA-Beitrag. Endlich darf Jan auch mal was vor der TV-Kamera sagen (wobei man ihn aber nur hört, weil er dabei nämlich lässig mit der B.e.D.-Kamera posiert). Buschka und das Team drehen noch ein paar eindrucksvolle Bilder mit Elbe-Panorama und den berühmten Bauten an der Promenade, die erhalten und z.T. restauriert werden konnten - dann heißt es: Abschied nehmen. Weiter geht´s in Richtung Semper-Oper und Zwinger. Jetzt kommt auch Stuart aus England mal zu Wort, und einige Touristen ebenfalls. Im Zwinger nähert sich Buschka wieder mal der Geschichte, und lauscht den Erzählungen von Christine Riegel alias “Saxonia”, die in eleganter Robe als “Die letzte Kronprinzessin von Sachsen” einer Besuchergruppe einprägsam verpackte Hintergrundinfos vermittelt.
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Buschkas Besuch beim Umzug klingt mit einem weiteren Interview zur
Jetzt geht´s eigentlich erst richtig los! Die Interaktion mit dem Kamerateam von Deutsche Welle TV ist im vollen Gange, und Buschka steht der Redakteurin Samira Rede und Antwort. Aber parallel ist alles auch irgendwie vertraut: Buschka entdeckt die ‘Kasachische Botschaft’, die ‘fiese Modedroge’ Omega-3-Fettsäuren-Öl, und er trifft eine Dresdner Familie beim Umzug. Er packt mit an, und erfährt ganz persönliche Standpunkte und Geschichten zu Dresden und seinen Bewohnern unter dem Einfluß zweier Gesellschaftssysteme, Gedanken zu den Zeiten vor und nach der Wiedervereinigung.
Was billigste Gossenblätter beider Länder heraufbeschwören wollen, existiert in Wirklichkeit nicht - im Gegenteil: Deutsche und Polen haben Vieles gemeinsam und kommen sensationell miteinander aus! Bestes Beispiel: Buschka begleitet eine deutsch-polnische Studentengruppe zum Feiern am Rheinufer. Klischees werden aufgerollt über die angeblich nicht “kälteerprobten” Deutschen und die dem Alkohol nicht abgeneigten Freunde aus Polen. Fakt ist, daß der aus Deutschen und Polen bunt zusammengewürfelten Gruppe an diesem Abend ein paar Flaschen Bier durchaus schmecken. Jan und Buschka müssen miterleben, wie ihre Ausrüstung nach und nach den Drehschluß diktiert: zuerst ist das Licht weg, und dann gibt der letzte Kamera-Akku den Geist auf. Bevor der aber “durch” ist, dokumentiert das standfest mitgeführte Digitalgerät noch einige Minuten der heiteren Gespräche, “Ogurek”-Gesänge und “Schulza”-Rufe (als “Reaktion” auf Buschkas Schluckauf). Europa am Rhein!
Mit zünftiger Kapellen-Musik des Gastgebers geht es weiter auf der Sitzung der “Hechtsheimer Dragoner Garde 1958 e.V.”. “Backstage” spricht die Büttenrednerin Beate Dietz dann mit Buschka über ihre Karriere, übers Schreiben, und über Liebesleid und Freud als Fassenacht-Star. Wieder unterwegs in den Weiten von Mainz outet sich auch Jan Vogel als ehemaliger Büttenredner. Schließlich gibt sich auch noch Uwe Seegräber, ebenfalls Spaßmacher in der Bütt, die Ehre, und singt Buschka eine Kostprobe Meenzer Karnevalslieder. Doch die Zuschauer bekommen NOCH MEHR geboten: Buschka besucht ein Studentenwohnheim, und ist Gast bei einer kleinen “Vorglüh-Party”.![Validate my RSS feed [Valid RSS]](http://www.buschka-entdeckt.de/valid-rss.png)