RÜGEN Teil 10
AKTUELL: Bzgl. des heute veröffentlichten Ausbilder-Schmidt-Specials gab es ein Mißverständnis bei der Länge des Live-Ausschnitts. Wir müssen daher den Beitrag zunächst wieder vom Netz nehmen, so daß hier nun wieder RÜGEN Teil 10 berücksichtigt ist.
Zur Folge: Das Zeitfenster schließt sich. Der Mietwagen muß zurückgegeben und der Zug in Stralsund erreicht werden. Ausgerechnet jetzt klärt sich überraschend das trübe Wetter auf, kommt die tollste Feriensonne heraus, und lädt Badefreudige ein, sich am Strand zu tummeln… …Badefreudige wie Buschka! Der Ausnahmejournalist nutzt die winzige Lücke im Raum-Zeit-Gefüge, und macht einen Blitz-Besuch in der Ostsee, spricht mit Touristen, und tankt Urlaubsfeeling von Feinsten. JA, ER KANN! Jan und Buschka müßten die Insel längst wieder verlassen haben, doch Herr Moderator springt im edlen Strandbad Binz noch rasch aus dem Wagen, um ein Souvenir einzukaufen, und eine ordentliche Abmoderation für die Entertainment-verwöhnten Zuschauer hinzulegen. Das war die Episode Rügen - seien Sie nächste Woche dabei, wenn sich ein neues Fenster im buskasischen Entdeckungs-Kalender öffnet!


AKTUELL: Wir schauen, daß wir Teil 10 heute im Laufe des Tages veröffentlichen können!
Weiter geht´s im Störtebeker-Keller. Zu nachtschlafender Zeit philosophieren Buschka und der Wirt über Krieg, Waffengesetze, den “45-Komplex”, Arnold Schwarzenegger, und Sicherungsverwahrung (mein etwas unreflektierter Umgang bzw. das “Abwürgen” des letzten Themenpunkts rund um einen pädophilen Straftäter spiegelt nicht mein Selbstverständnis eines Journalistischen Auftrags wider, sondern muß bitte mit dem Wissen um die Unkonzentriertheit zu später Stunde gesehen werden - direkt danach haben wir ja auch die Dreharbeiten beendet. Anm. Jörg Buschka).
****Wir möchten am 2. Jahrestag der Ermordung von Anna Politkowskaya ihrer mahnend gedenken, und fordern mit unserer kleinen Stimme hier ebenfalls endlich eine lückenlose Aufklärung!
Die Kreidefelsen am Kap Arkona. Buschka wagt sich ein paar Meter gegen die Gesetze der Physik, und erklimmt die stolzen Zeugen ungezähmter Natur. Ein kleiner Junge wirft Feuersteine ins Meer, und seine Eltern sprechen von touristischer “Abzocke” auf der beliebten Ferieninsel. Die Kamera nimmt sich viel Zeit, beim Spaziergang die Kreidefelsen bzw. das Ufer hinauf und über das Meer zu schauen. Trotz des rauhen Wetters - auch hier wieder spielende Kinder. Und erneut kommt “Indiana-Jones-Feeling” auf, als Buschka - umgeben von wildem Grün - eine schier endlose Holztreppe heraufklettert. Weiter geht es den Leuchtturm hinauf. Der Blick von oben über die Insel ist getrübt, aber beim 360-Grad-Blick gibt´s dennoch viel zu sehen: von ausgedehnten Feldern (die im damaligen “Arbeiter-und-Bauern-Staat” immer schon größer waren als im Westen) über die Arkona-Bahn bis zum intimen Blick in einen liebevoll gepflegten kleinen Garten mitsamt Besuchern. Wieder mit dem Auto unterwegs, führt es Buschka zum “Wissower Klinken” - bekannt durch das berühmte Bild von Caspar David Friedrich. Hier ist für viele der “Romantischste Ort Deutschlands”. Jan fängt nicht nur wieder gekonnt die Atmosphäre ein, sondern Buschka erweist sich zudem noch als erstklassiger Touristen-Fotograf.
Am wilden Strand von Kreptitz hört Deutschland einfach auf. Da draußen ist nur noch die Offene See. Buschka sucht am Ufer nach der Antwort auf alle Fragen der Menschheit, erklimmt mutig sandige Klippen, und läßt seinen Blick über die Unendlichkeit des Meeres schweifen. Weiter geht die Fahrt nach Kap Arkona. Nach der Einkehr in ein zünftiges Gasthaus macht sich Buschka im “Rügenhof” auf die Suche nach einem Souvenir, und streift um die alten Häuser beim Leuchtturm. In den Ruinen der ehemaligen NVA-Verteidigungsanlage erklärt er die Funktion damaliger Militättechnologie, und wagt danach den steilen Abstieg zum Ufer. Genau im richtigen Moment - denn dort läßt gerade ein sichtbar naturverbundener Mann für seine Frau alle Hüllen fallen!
An der vom Meer eingeschlossenen schmalen Straße zum “Wieker Bodden” findet Buschka fast verrostete DDR-Relikte aus den Anfängen des Ost-Tekkno. Am Strand bei rauher See begleitet er eine Berliner Besuchergruppe beim Steinesammeln mit den Kindern. Die Rügener Küstenstriche sind neben der berühmten Kreidefelsen auch für ihre vielen Feuersteine bekannt. Buschka erklärt sehr anschaulich, daß dieser so ursprünglich erhalten scheinende Strand nur durch die alte DDR-Technik des “Beton-Festtakkerns” erhalten werden konnte. Und das schüchterne Hobby-Model spricht hier auch zum ersten Mal über seine “Socken-Gewohnheiten” und zeigt nackte Haut rund um einen Mückenstich. Erschütternde Details. Nach dem eher flauen Kino-Comeback von “Indiana Jones” im Sommer 2008 zeigt Buschka im Unterholz des Ufergrüns, wie ordentliche Action-Sequenzen wirklich auszusehen haben, und bricht eine Lanze für die deutsche Traumfabrik Babelsberg. Und als Antwort auf Second Life zeigt er der Zuschauerschaft, wie ein “altmodischer” analoger Avatar aussehen kann, beweist aber gleichzeitig mit einer innovativen Motorrad-Booster-Idee, daß er als Kreativer Kopf seiner Zeit noch immer weit voraus ist. Nach Gedanken zur Politik und zu einer imaginären Flaschenpost macht sich Buschka wieder auf den Weg in Richtung Norden. Auf der alten Plattenbau-Straße präsentiert Jan den Zuschauern während des Autofahrens (Pollezei aufjepaßt!) einen asynchronen Klatsch-Rhythmus. Vorbei am Militärischen Sicherheitsbereich bei Dranske erreicht das Ausnahme-Team die verträumte Kreptitzer Heide. Buschka entdeckt “Schwarzes Gold” und seine niedlichen Erzeuger. Doch auch wiederholte Versuche, direkte Zärtlichkeit aufzubauen, ersticken die possierlichen Bewohner bereits im Keim. In solchen Momenten beweist Buschka Geduld, und vertraut darauf, daß die Einheit eines Tages auch in den Herzen vollzogen sein wird.
Die Sonne geht unter - Buschka nimmt die Beine in die Hand, um noch bei Tageslicht einen Blick auf den Königsstuhl-Felsen von der “Viktoria-Sicht” aus zu erhaschen. Am nächsten Tag geht die Reise weiter zum Nordteil der Insel. Bei Wiek entdeckt Buschka beeindruckende, betonene Ufer-Befestigungseinheiten aus ferner DDR-Zeit und die mysteriöse “Kreidebrücke”, und versucht freundlich, einem Seefahrer beim Kampf gegen das Kentern zu helfen. Auf einem steinernen Steg entdeckt der Jahrhundert-Reporter als erster Journalist weltweit eine Teststelle für “Sublubby Triple Pearls”, performt die spontanen Hits “Liebestraum” und “Schaum Of Love”, und warnt davor, an diesem Ort “arglos ins Wasser zu springen”. Weiter geht die Fahrt bei zünftig-basslastiger Popmucke in Richtung Dranske. An der vom Meer eingeschlossenen Straße zum Naturschutzgebiet “Wieker Bodden” trifft Buschka auf einen Camper, der von den Restriktionen der DDR-Zeit, dem langen Warten auf einen Urlaubsplatz oder auf den eigenen Trabi, und vom Urlaub auf Rügen erzählt.
Buschka ist in der Vorsaison 2008 zu Gast auf der Ostsee-Insel Rügen, und nimmt sich viel Zeit, Meer, Strand, Heide und Menschen zu entdecken. Allerdings strahlt die Sonne nicht wie im Bilderbuch, die See ist rauh, und es regnet häufig. Quasi “Rügen Off Season”. Alles beginnt in Stralsund mit der Fahrt über den neuen Rügen-Damm. Buschka und Jan entdecken in ihrem Leihwagen eine CD mit längst vergessen geglaubten “Disco-Krachern” aus den 80ern und 90ern, und bekommen auf der Fahrt zum Hotel erste Eindrücke von der Vielfalt der Insellandschaft. Nach dem Einchecken gehts gleich los zum 12-km-langen feinkörnigen Strand “Schaabe” bei Glowe. Bis auf ein paar Feuerquallen und vereinzelte Urlauber herrscht hier die “Ruhe vor dem Sturm”. Buschka ist vor allem mal wieder fasziniert von der Weite des Meeres. Zeit zum Barfußlaufen in der Gischt, zum Wellengucken, und für ein kurzes Interview mit einer Urlauberin. Auf dem Hotelparkplatz verrät eine “Ureinwohnerin” dann gleich zwei Geschichten rund um die bizarre Rügener Felslandschaft. Buschka und Jan machen sich auf den Weg, die letzten Sonnenstrahlen zu nutzen, zum Königsstuhl-Felsen im Nationalpark Jasmund!![Validate my RSS feed [Valid RSS]](http://www.buschka-entdeckt.de/valid-rss.png)