Würzburg - Teil 1
Neue Episode, neues Glück… …diesmal beginnt “der Spaß” schon vor dem eigentlichen Ziel, Würzburg: auf einem Autobahn-Parkplatz trifft Buschka einen Engländer, der mit zwei Kumpels in seinem alten Morris auf dem Weg ist nach Ungarn, und feststellen muß, daß der Parkplatz offenbar in “schöner Selbstverständlichkeit” als wilde Müllhalde genutzt wird. Ebenfalls an der Autobahn liegt ein großes Einkaufszentrum im Disneyland-Stil, das Buschka sich vom Retail Manager persönlich zeigen läßt. In Würzburg angekommen, nähert sich Buschka zunächst auf “gothische Weise” der Feste Marienburg, Das weicht aber alsbald seinem verblüffenden Geschichtswissen, das er dem ahnungslosen Zuschauer auf gewohnte Weise in den Gehörgang träufelt. Weder Folter, die Welt der Gewürze, noch Kim Wilde und Michael Jackson bleiben dabei von seinem Elefantengedächtnis verschont.
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Mai 13th, 2007 @ 16:46
[...] Jörg Buschka, der Entdecker von Deutschland, war in Würzburg unterwegs. [...]
Mai 30th, 2007 @ 18:53
Hallo Jörg,
hab gerade ein Interview mit Dir in der STUZ gelesen und mir deshalb mal Euer “anspuchsvolles und unterhaltsames Fernsehprogramm fürs Internet” angeschaut.
Tut mir leid, aber wo ist das denn anspruchsvoll? Vom Konzept her ja, das ist echt gut. Aber inhaltlich und daher auch vom Unterhaltungswert her, ist es spätestens nach 3 Minuten nur noch langweilig, weil null frisch, locker, innovativ oder zumindest provokant. Aber auch mit der Aussage, ihr orientiert Euch an öffentlich-rechtlichem Fernsehen kommt Ihr aus diesem Dilemma nicht wirklich heraus (es sei denn Ihr würdet Offene Kanäle als öffentlich-rechtlich bezeichnen). Denn gerade bei ARD wird definitiv mehr gewagt. Gerade für die junge Zielgruppe, die Ihr, wenn Ihr im Internet ja sendet auch bedient.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde grundsätzlich gut was Ihr macht und daß Ihr Web 2.0 aktiv mitgestaltet. Aber bitte erzählt mir nichts von “anspruchsvoll”. Man muß nicht direkt diese Furz-Videos machen, aber die sind (sorry) ehrlich gesagt “unterhaltsamer” als Eure Sendung.
Und wenn Du sagt “Selbstinszenierung ist nicht der richtige Begriff” für Deine Art zu moderieren, dann fühlt es sich schon wieder an wie Jan Ulrichs Beuteuerungen, kein Doping genommen zu haben. Irgendwie unglaubwürdig!
In diesem Sinne: Weiter so, ehrlich! Aber laßt das Web 2.0-typische, selbstüberhebliche Geschwafel und werden Euch bewußt, was Ihr hier macht: Bemühtes Offenes-Kanal-Internet zur Selbstbeweihräucherung aber defnitiv kein anspruchsvolles und unterhaltsames öffentlich-rechtlich orientieres Fernsehen!
Mai 30th, 2007 @ 19:19
Deine Meinung sollst Du ja haben, aber der Vergleich mit Jan Ulrich´s Doping-Story ist eine Frechheit!
Außerdem geht es uns ja gerade NICHT hauptsächlich darum, sich “was zu trauen”, sondern authentisch zu zeigen, wie ich/wir die Welt sehen. Dazu setze ich meine Erfahrung als Journalist ein und spinne zudem noch rum, wie´s mir gefällt. Superlativen gibt´s woanders genug -wir zeigen echte bunte Graustufen!
Jörg