Pressestimmen
Das Medien-Echo auf Buschka entdeckt Deutschland reicht von der ZEIT und der FAZ über das V.i.S.d.P. Medienjahrbuch und Uli Wickerts Nachrichtenseite Zoomer.de bis zur Fernsehsendung “Clipmania” (mdr, Deutsche Welle TV weltweit). Darüberhinaus stand das Format im Mittelpunkt von Veranstaltungen z.B. des Medienforums NRW, des Jonet-Tages in Hamburg, und des Kolloquiums “Videojournalismus 2.0″ der Bauhaus-Universität Weimar.
AKADEMISCHER FILMCLUB UNI FREIBURG “ (B.E.D. LÄUFT DORT IM SOMMER-KINOPROGRAMM 2012) ” von Daniel Wurzer
(…) Sehenswerte Dokumentation (…)
SENSOR MAGZIN WIESBADEN MAI-AUSGABE 2012 “Ein Wiesbadener entdeckt Deutschland - Aus Jörg Buschkas Internet-Serie wird ein Kinofilm” von Alexander Pfeiffer
(…) Menschen erzählen von sich und ihrem Leben, geben Geschichten preis, mit denen der Zuschauer den eigenen Erfahrungshorizont abgleichen kann, um am Ende zu der Erkenntnis zu gelangen, daß die Menschheit immer nur als Gemeinschaft vorstellbar ist. “Die Trennung passiert in den Köpfen”, heißt es an einer Stelle des Films. Das Verbindende liegt in den Bildern, den Geschichten. (…)
FRANZ X. GERNSTL (”Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück”) 20.04.2012 über den BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND - Kinofilm
Sehr mutig. Der ungeschminkte Alltag voller Peinlichkeit und Wahnsinn. Ein Video-Punk durchforstet Deutschland und kommt erstaunlich nahe an die Menschen ran.
TROTZENDORFF.DE BLOG 21.04.2009 “Ein Herz für Blogs” von Florian Blaschke
Was Jörg Buschka so Tag für Tag tut, gehört wohl zum Spannendsten, was sich Journalisten vorstellen können. Journalisten zumindest, die so ticken wie ich. Buschka entdeckt Deutschland, abseits der großen Hinweistafeln und Touristenführer, ob Bad Kissingen, Wanne-Eickel oder das Waldecker Land. Mein Favorit natürlich: Bonn.
BADISCHE ZEITUNG 17.09.2008 “Der Nase nach durch Deutschland” von Jürgen Reuß
(…) Einem Fernsehsender konnten die beiden diese Idee nicht verkaufen, weil der das Risiko der mangelnden Vorbereitung scheut. Aber für das Internet sind diese Stand-up-Reportagen, wie sie Buschkas Mischung aus Leute reden lassen und so rumzuhampeln, wie es ihm gerade einfällt, nennen, offenbar wunderbar geeignet. Vor kurzem konnte sich das Duo über ihren millionsten Zuschauer freuen. Entsprechend hoch ist ihr Selbstbewusstsein. Zur Einordnung ihrer Art von Web-TV rücken sie sich ins Umfeld von Direct Cinema, Cinéma Vérité, filmischen Beobachtungen von Klaus Bednarz und Fritz Pleitgen, die Fotos von August Sander und den puristischen Reportagestil der BBC. So hoch muss man aber gar nicht greifen, um sich mit dieser Website aufs Beste zu unterhalten. Ein Beispiel, das Schule machen könnte, denn schließlich harren ja noch mehr als die 23 Städte, die Buschka und Vogel bisher erschlossen haben, auf ihre Entdeckung.
MDR “CLIPMANIA” TV-Beitrag 23.07.2008 (und auf DW TV am 15.08.2008) “Auf Geschichtensuche - Ein Internetreporter entdeckt das Abenteuer Alltag in Dresden” von Samira Schellhaaß
(Aus dem Online-Text zum TV-Beitrag:)
Er ist auf der Suche nach dem wahren deutschen Leben: Videoreporter Jörg Buschka. (…) Wer glaubt, dass deutsche Städte und ihre Bewohner langweilig sind, der hat Jörg Buschkas Reportagen noch nicht gesehen.
(…) Die Vororte sind sein Revier. Jörg Buschka will beweisen, dass es dort, wo nichts los ist, viel zu entdecken gibt - man muss nur lange genug suchen. Alltagsgeschichten sind sein Metier. Sein Credo: es gibt keine langweiligen, alltäglichen Sachen. Alles zwischen Liebe und Tod findet potentiell in deiner Nachbarschaft statt.
(…) Anfang 2008 wurde er zusammen mit seinem Kameramann Jan Vogel in der Kategorie Online für den deutschen Medienpreis “Goldener Prometheus” nominiert. Momentan gibt es Verhandlungen über eine Fernsehsendung. Bis es wirklich soweit ist, zieht das Zwei-Mann-Team tapfer weiter von Stadt zu Stadt, quer durch Deutschland.
MEDIENRAUSCHEN.DE 09.07.2008 “Buschka entdeckt Deutschland” von Thomas Gigold
(…) Die kleinen, wunderbar improvisierten Ergebnisse dieses Zeitvertreibs landen wöchentlich im Netz (eine Stadt, mehrere Teile) und sind fast schon kleine Zeitdokumente deutschen Alltags. (…) Deutscher Alltag ist nicht immer interessant, nicht immer sonnig und eben nicht immer perfekt. Genau das macht “Buschka entdeckt Deutschland” interessant. Dass sich neben interessanten Einblicken auch kleine Lebenswirklichkeiten wiederfinden, die es so sonst nicht vor eine Kamera geschafft hätten.
Buschka ist ein Dokumentarist in herrlich altmodischem Sinn: Er unterscheidet nicht zwischen langweilig und interessant. Nicht subjektiv und nicht objektiv. So schafft er mit der Zeit nicht nur eine Deutschlandreise, sondern auch ein Deutschlandbild. Mit allen Facetten, mit allen mal schlauen und mal blöden Kommentaren. Mit allen Menschen. Das ist feines Alternativ-Fernsehen, immer sonntags.
EINEBLICK.DE 30.06.2008 “Internet-Tipp: Buschka entdeckt…” von Marko Litzenberg
Auf der Suche nach interessanten journalistischen Internetformaten stößt man immer wieder auf einzelne Perlen im großen Informationsmeer des World Wide Web. Eine solche Perle ist “Buschka entdeckt Deutschland”. Hauptdarsteller ist Jörg Buschka, Designer und Medienschaffender aus Wiesbaden, der das Format “Standup-Reportage” im Internet sozusagen erfunden hat.
Das wahre Leben im Fernsehen oder den klassischen Medien abzubilden ist sehr schwer. Enge Sendepläne bei Hörfunk und TV und vorgegebene Größen im Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus lassen nur wenig Raum für lebensnahe Berichte. Dass das Internet für so etwas eine ideale Plattform ist, hat Jörg Buschka entdeckt. Und folglich nennt er sein Format auch “Buschka entdeckt…”. (…) zum Hauptdarsteller muss er werden, wenn ihm in menschenleeren Straßen manchmal gar keiner über den Weg läuft. Oft trifft er aber die so genannten “normalen” Leute, die durchaus spannende Geschichten zu erzählen haben.
Die aktuellen Folgen spielen in Dresden und sind besonders interessant, weil auch das klassische Fernsehen, nämlich Deutsche Welle TV, Buschka für sich entdeckt hat und einen Beitrag über ihn produziert, während Buschka darüber berichtet, dass über ihn berichtet wird. Hört sich komplizierter an, als es ist. Der Vorteil ist, dass der Zuschauer viel über Jörg Buschkas Standup-Reportagen und seine Hintergründe erfährt. Nebenbei sieht man außerdem, wie Fernsehbeiträge gemacht werden.
Ein klarer Tipp also für alle, die sich auch experimentellen journalistischen Formaten nicht verschließen möchten: buschka-entdeckt.de. Einen Nachteil hat seine Sendung allerdings: Meistens entdeckt Jörg Buschka in Großstädten. In Kleinstädten hingegen ist er mit Kameramann Jan Vogel selten zu Gast. Und somit stehen die Chancen, dass Buschka Aschersleben entdeckt leider eher schlecht. (…)
ZOOMER.DE 02.04.2008 “Video-Blogs - Vom Motorrad bis zur MTV-Alternative” von Markus Frania
(…) Auf der Bloggerkonferenz re:publica sind sie ein großes Thema - Video-Blogs. zoomer.de hat sich im Netz umgeschaut und stellt fünf spannende und sehr unterschiedliche Angebote vor. (…) (Über B.e.D.:) Die Reportage vor der Haustür (…) Was (…) passiert, ergibt sich aus der Situation. Buschka quatscht zum Beispiel Passanten auf der Straße an und bittet sie, ihn mit nach Hause zu nehmen - nicht immer mit Erfolg. Und auch wenn es bei einem solchen Format Längen gibt, die Reportagen bieten immer wieder Einblicke in den deutschen Alltag, die der Zuschauer so noch nicht gesehen hat.
M-MENSCHEN MACHEN MEDIEN 20.02.2008 “Versiegelte Zeit” von Bettina Erdmann
(…) Die beiden fangen am Stadtrand an, dort “wo nichts los ist.” “Aber irgendwas ist immer los. Im banalen Alltag sind die Geschichten zu finden. Stell dich sieben Stunden auf eine grüne Wiese und das Leben kommt vorbei.” Heiteres steckt im Ernsten und umgekehrt. “Versiegelte Zeit”, nennt es Buschka etwas pathetisch nach dem sowjetischen Filmemacher Andrej Tarkowski. (…) Manchmal braucht Buschka eine halbe Stunde, um Passanten zu überzeugen, sich auf ihn einzulassen. Dann hält Vogel die Handkamera im Anschlag. Wenn Buschka vorwärtsstrebt, geht der Kameramann rückwärts - und vertraut darauf, dass er vor Laternenmasten oder Bäumen im Rücken gewarnt wird. “Anders als bei klassischen TV Magazin-Beiträgen inszenieren wir nichts und wiederholen nichts.” (…)
FRANKFURTER RUNDSCHAU 22.01.2008 “Ein Tag, eine Stadt” von Matthias Klein
(…) “Ich finde den Mythos des Lebens wahnsinnig interessant”, sagt der 37-jährige Buschka (…) “Ich will Momente der Realität festhalten und einen authentischen Blick auf die Lebenswirklichkeiten ermöglichen. Das ganz normale Leben ist doch das Spannendste, was es gibt.” Der freie Journalist und Autor trägt einen bunt gestreiften Pullover, redet schnell und viel. Dabei gestikuliert er unaufhörlich mit seinen Händen.
Genauso tritt er auch in seinen Filmen auf. Darin macht er alles mit – ohne zu zögern. Er lässt sich zum Beispiel in Fulda in ein Korsett schnüren, begleitet in Trier einen Passanten beim Einkauf oder spricht in Eisenach mit einer Frau, die arbeitslos geworden ist. Die Geschichten sind mal lustig und albern, manchmal ernst und bisweilen sehr skurril. Aber eines haben alle gemeinsam: Sie wirken echt und nicht gestellt.
(…) Das Erfolgsrezept? “Ich frage ganz neugierig”, sagt Buschka. “Dabei will ich die Leute aber nicht vorführen und bin oft selbst überrascht, wie offen sie uns etwas erzählen.”(…)
WALDECKISCHE ALLGEMEINE/HNA 25.11.2007 “Suche nach Geschichten” von Maja Yüce
(…) das Zwei-Mann-Filmteam ist ganz dicht dran an den Menschen.(…) Buschka besucht den Campingplatz Teichmann und spricht mit Kartoffelsalat-essenden Campern (…) oder er singt - wenn mal nichts passiert - Kühen etwas vor. Das ist urkomisch. Nie verletzend. “Ich verarsche die Menschen nicht, ich interessiere mich für sie”, sagt er und beschreibt so, was seine Filme vom Einerlei abhebt. Es sind die leisen Superlativen wie der Besuch auf einer Dialysestation, Quatsch erzählen und manchmal auch die oberflächlichen Gespräche, die dann doch tief blicken lassen.(…)
V.i.S.d.P. MEDIENJAHRBUCH 2007 11.2007/ DIE JOURNALISTEN DES JAHRES
(Zur Nominierung für den Medienpreis “Goldener Prometheus” in der Kategorie “Online”:)
Das Wiesbadener Zwei-Mann-Filmteam, bestehend aus dem freien Journalisten Buschka und Medienwirt Vogel, fährt alle paar Wochen in eine andere deutsche Stadt und dreht herrlich improvisierte Stegreif-Reportagen. Buschka fragt sich frech und direkt durch Fußgängerzonen in Fulda, Trier oder Bad Kissingen und kommentiert mal klug, mal unerhört albern, was er sieht. So entstehen ganz unkonventionelle, herzliche Städteportraits, die ohne Klischees auskommen und komplett anders funktionieren als herkömmliche TV-Reportagen.
FAZ 12.06.2007 “Dann machen wir das eben selbst” von Peer Schader
(…)Es wäre ungerecht, die gesammelte Online-Videokreativität in einen Topf zu werfen oder sie bloß als Spinnerei unterforderter Jugendlicher abzutun. Denn dafür gibt es im Internet zu viele gute Ideen (…) Das professionell gemachte „Ehrensenf” ist längst Kult. Und für die sogenannte Stegreif-Reportage „Buschka entdeckt Deutschland” fahren zwei Wiesbadener alle paar Wochen in eine andere Stadt, unterhalten sich auf der Straße mit Menschen, die sie nicht kennen, und schneiden nachher ein hübsches Stadtporträt daraus. „Gewöhnungsbedürftig” fand das neulich die „Zeit” und hatte recht, weil „Buschka” nicht so funktioniert, wie man das von den Reportagen im Fernsehen gewohnt ist. Aber vielleicht macht genau das den Reiz der Sendung aus.(…)
DIE ZEIT 15.03.2007 “Ein ganz neuer Dreh” von Jan Pfaff
(…) Jörg Buschka (…) ist einer der wenigen Profis in der Szene. Ein kleiner, stämmiger Mann, der sowohl im echten Leben als auch vor der Kamera seinen Redefluss kaum stoppen kann. (…) In 20-Minuten-Happen landen seine etwas gewöhnungsbedürftigen Beiträge im Netz. Die Kamera wackelt, manchmal ist nichts zu verstehen, und es gibt inhaltliche Längen. Aber dennoch gibt Buschka dem Zuschauer das Gefühl, ihn bei der Erforschung eines exotischen Alltags zu begleiten.(…)
REGISSEUR KLAUS FEICHTENBERGER (BBC-Serie “Europa”) Mai 2007
Ich beobachte Internet-TV-Entwicklungen mit großer Spannung und zähle B.e.D. zum Allerbesten, was D in dieser Hinsicht zu bieten hat. Das Format ist neu und einzigartig, im Gegensatz zur sonstigen Schrottlawine im Netz gehaltvoll, und es bietet dank Buschkas einzigartiger persönlicher Mischung aus Frechheit, herzensguter Naivität, ernsthafter Seriosität, gebildeter Analyse, unterhaltsamer Blödelei, totaler und unglaublich mutiger Spontanität (da ist absolut nichts präpariert oder gestellt) einen dermaßen direkten, frischen Blick auf Deutschland, dass man gelegentliche Längen gern schluckt und ungeduldig auf die nächste Folge wartet. Man spürt: In diese Suppe hat kein typisch öffentlich-rechtlicher und schon gar kein Kommerzredakteur gespuckt. Selten, ganz selten, dass das demokratische Medium Internet sein Potential in derart befriedigender Weise realisiert.
Weitere Informationen:
» Trailer ansehen
» Das Konzept der Sendung
» Das Team von Buschka entdeckt

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